Sehnsucht

Sehnsucht

Wo es Sehnsucht gibt

Da, wo es eine Sehnsucht gibt, den richtigen Mann oder die richtigen Frau zu finden, muss Einsamkeit sein. Diese Vorstellung von dem Weiblichen im Unterschied zum Männlichen wird isolieren und trennen. Es funktioniert so, wie alles andere Begehren, das was begehrt wird, dem wird eine Identität gegeben, die ausserhalb, derjenigen oder demjenigen der begehrt, liegt.
Solange diese Trennung stattfindet wird zum Leiden eingeladen.

Kontakt zur Liebe?

Wenn sein glücklich sein in einer Vorstellung liegt, können wir dann über Kontakt zur Liebe reden?
Funktioniert Liebe wie eine Idee oder ein Mittel um etwas zu erreichen?
Wie ein Gedankenprozess? Durch ein Streben nach etwas, etwas für sich selbst erreichen?

Es kann durchaus erkannt werden, indem es gesehen wird, dass kein Unterschied zwischen dem Begehrten und dem Begehrenden ist.
Die Sehnsucht ist nicht getrennt von dem Sehnsüchtigen. Da ist Niemand, der unter Einsamkeit leidet.

Der Gedankenprozess

Es ist der Gedankenprozess: Der, die Einsamkeit von dem denkenden, fühlenden und spürenden trennt, und der den Mann von der Frau trennt. Das isoliert und führt z.B. in “Mich” , “Ihn” oder “Sie” – die Richtige oder der Richtige – die ich noch nicht gefunden habe.

„Polarität“

In der/einer Idee von „Polarität“, als Ideal zu leben, z.B. als „ die wunderschöne, hübsche und hingebende, einfühlsame Weibliche“ , gegenüber“ dem kraftvollen, schützenden Krieger, der in sich selbst ruht“, wird mehr und mehr in die Isolation führen.

Die feminine Frau und der maskuline Mann sind im Innern. Sie entstehen als Abstraktionen und Erzählungen. Als Erklärung, die Anziehung und Präferenz beschreiben soll. Sie sind das Ego selbst.

Wenn es sich um die „Pole“ dreht, dreht es sich darum Bewegung jenseits dem Intellekt zu erkennen. Nicht, dass Du oder Ich bewegt werden, was noch mal teilen würde, allerdings das „ Bewegung da ist “. Die Pole sind eine Metapher, die dazu einladen sollen sich zu erfahren, zwischen spannen und entspannen, dem Stillen und dem Wilden, dem Sanften und dem Kraftvollen, dem Beschreibendem und dem Spürenden….allem, nicht draussen – oder einem Teil von – aber als Ich.